Diese große Rundtour verbindet die westlichen Berliner Stadtränder mit den offenen Landschaften der Döberitzer Heide, den königlichen Erinnerungsorten in Paretz und den stillen Havelabschnitten zwischen Ketzin und Werder. Dank mehrerer Bahnanschlüsse, etwa in Bahnhof Berlin-Staaken, Bahnhof Elstal und Bahnhof Werder (Havel), lässt sich die Tour an verschiedenen Punkten beginnen oder auch gut abkürzen. Vom Bahnhof Berlin-Staaken führt die Strecke zunächst über den Weg der Sympathie nach Falkensee und weiter nach Dallgow-Döberitz. In Elstal prägen der markante Wasserturm Elstal und die historische Eisenbahnersiedlung den Charakter des Ortes.
Südlich der B5 wird die Umgebung ländlicher, und der Radweg folgt der Westseite der Döberitzer Heide über Bahnhof Priort nach Falkenrehde. Besonders schön ist anschließend der Abschnitt nach Paretz, wo die Route zwischen Feldern über die kleine Erhebung des Breiten Berges führt. In Paretz trifft man direkt auf den Gutspark; Schloss Paretz, die ehemalige Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise, lohnt einen eigenen Besuch, für den man etwas Zeit mitbringen sollte. Auch die Dorfkirche Paretz und die Mühle in Paretz erinnern an die besondere Geschichte des Ortes. Nach Ketzin ist es nicht mehr weit, und noch vor der Havelpromenade im alten Stadtkern setzt die Fähre bei An der Fähre über den Fluss.
Am anderen Ufer beginnt einer der reizvollsten Abschnitte der Tour, denn der Havelradweg verläuft hier an der mittleren Havel meist ruhig, naturnah und abseits größerer Straßen. Hinter Phöben führt die Strecke nahe an der Dorfkirche Phöben vorbei und weiter in Richtung Werder. Kurz darauf wird der Große Zernsee auf der neuen Fuß- und Radwegbrücke neben der Eisenbahn überquert, mit weitem Blick über das Wasser und zur Inselstadt Werder. Von dort führt die Route idyllisch weiter über gut befahrbare Wege nach Nattwerder, dem alten Schweizer Kolonistendorf mit seiner Dorfkirche Nattwerder, und anschließend über Grube, das Bornstedter Feld, Nedlitz mit der Persiusbrücke (Nedlitzer Nordbrücke), den Sacrow-Paretzer Kanal, Neu Fahrland, Krampnitz und Seeburg zurück nach Staaken.