Havelland Touren

Radtour im Havelland · Rundtour

Fährmann, hol über!

79,1 km 6:30 h Start & Ziel: Bahnhof Berlin-Staaken
Fährmann, hol über! 79,1 km 6:30 h ab Bahnhof Berlin-Staaken 22 % Wald GPX
Landschaftsprofil

Was dich unterwegs erwartet — erhoben aus den Biotop- und Geodaten der Strecke.

Biotope

Wälder22 %
Fluren43 %
Felder9 %
Orte24 %

Details in der Biotopstruktur.

Am Wasser

Mit der Bahn

Tourbericht · 79,1 km Rundtour

Diese große Rundtour verbindet die westlichen Berliner Stadtränder mit den offenen Landschaften der Döberitzer Heide, den königlichen Erinnerungsorten in Paretz und den stillen Havelabschnitten zwischen Ketzin und Werder. Dank mehrerer Bahnanschlüsse, etwa in 1Bahnhof Berlin-Staaken, 10Bahnhof Elstal und 27Bahnhof Werder (Havel), lässt sich die Tour an verschiedenen Punkten beginnen oder auch gut abkürzen. Vom 1Bahnhof Berlin-Staaken führt die Strecke zunächst über den Weg der Sympathie nach Falkensee und weiter nach Dallgow-Döberitz. In Elstal prägen der markante 11Wasserturm Elstal und die historische Eisenbahnersiedlung den Charakter des Ortes.

Südlich der B5 wird die Umgebung ländlicher, und der Radweg folgt der Westseite der Döberitzer Heide über 14Bahnhof Priort nach Falkenrehde. Besonders schön ist anschließend der Abschnitt nach Paretz, wo die Route zwischen Feldern über die kleine Erhebung des Breiten Berges führt. In Paretz trifft man direkt auf den Gutspark; 20Schloss Paretz, die ehemalige Sommerresidenz von Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise, lohnt einen eigenen Besuch, für den man etwas Zeit mitbringen sollte. Auch die 21Dorfkirche Paretz und die 22Mühle in Paretz erinnern an die besondere Geschichte des Ortes. Nach Ketzin ist es nicht mehr weit, und noch vor der Havelpromenade im alten Stadtkern setzt die Fähre bei 24An der Fähre über den Fluss.

Am anderen Ufer beginnt einer der reizvollsten Abschnitte der Tour, denn der Havelradweg verläuft hier an der mittleren Havel meist ruhig, naturnah und abseits größerer Straßen. Hinter Phöben führt die Strecke nahe an der 26Dorfkirche Phöben vorbei und weiter in Richtung Werder. Kurz darauf wird der Große Zernsee auf der neuen Fuß- und Radwegbrücke neben der Eisenbahn überquert, mit weitem Blick über das Wasser und zur Inselstadt Werder. Von dort führt die Route idyllisch weiter über gut befahrbare Wege nach Nattwerder, dem alten Schweizer Kolonistendorf mit seiner 31Dorfkirche Nattwerder, und anschließend über Grube, das Bornstedter Feld, Nedlitz mit der 33Persiusbrücke (Nedlitzer Nordbrücke), den Sacrow-Paretzer Kanal, Neu Fahrland, Krampnitz und Seeburg zurück nach Staaken.

Alle Wegmarken
km 0,8 Bahnhof Bahnhof Berlin-Staaken Details → Bahnhof Berlin-Staaken
km 1,1 Gebäude Kirche Gartenstadt Staaken Details → Kirche Gartenstadt Staaken
km 2,9 Bahnhof Bahnhof Albrechtshof Details → Bahnhof Albrechtshof
km 4,3 Bahnhof Bahnhof Seegefeld Details → Bahnhof Seegefeld
km 6,3 Gebäude Dorfkirche Falkensee-Seegefeld Details → Dorfkirche Falkensee-Seegefeld
km 6,9 Bahnhof Bahnhof Falkensee Details → Bahnhof Falkensee
km 10,5 Bahnhof Bahnhof Dallgow-Döberitz Details → Bahnhof Dallgow-Döberitz
km 12,3 Gebäude Dorfkirche Rohrbeck Details → Dorfkirche Rohrbeck
km 15,2 Einkehr Zwischenhalt - das Eisenbahncafé Details → Zwischenhalt - das Eisenbahncafé
km 15,9 Bahnhof Bahnhof Elstal Details → Bahnhof Elstal
km 16,1 Gebäude Wasserturm Elstal Details → Wasserturm Elstal
km 17,0 Gebäude Dorfkirche Elstal Details → Dorfkirche Elstal
km 20,3 Wegpunkt Parkplatz Priort Details → Parkplatz Priort
km 21,2 Bahnhof Bahnhof Priort Details → Bahnhof Priort
km 23,8 Gebäude Dorfkirche Buchow-Karpzow Details → Dorfkirche Buchow-Karpzow
km 24,4 Einkehr Auenhof Details → Auenhof
km 26,3 Gebäude Dorfkirche Falkenrehde Details → Dorfkirche Falkenrehde
km 30,0 Knotenpunkt 85
km 31,8 Einkehr Gotisches Haus Details → Gotisches Haus
km 31,8 Gebäude Schloss Paretz Details → Schloss Paretz
km 31,8 Gebäude Dorfkirche Paretz Details → Dorfkirche Paretz
km 32,8 Gebäude Mühle in Paretz Details → Mühle in Paretz
km 34,0 Campingplatz Campingplatz an der Havel Details → Campingplatz an der Havel
km 34,6 Einkehr An der Fähre Details → An der Fähre
km 34,8 Knotenpunkt 15
km 40,4 Gebäude Dorfkirche Phoeben Details → Dorfkirche Phoeben
km 45,5 Bahnhof Bahnhof Werder (Havel) Details → Bahnhof Werder (Havel)
km 45,7 Knotenpunkt 14
km 48,7 Gebäude Schloss Golm Details → Schloss Golm
km 48,7 Einkehr Schloss Golm Restaurant Details → Schloss Golm Restaurant
km 50,9 Gebäude Dorfkirche Nattwerder Details → Dorfkirche Nattwerder
km 57,0 Gebäude Dorfkirche Bornim Details → Dorfkirche Bornim
km 62,1 Gebäude Persiusbrücke (Nedlitzer Nordbrücke) Details → Persiusbrücke (Nedlitzer Nordbrücke)
km 62,9 Wegpunkt Abzweig B2/Fahrland Details → Abzweig B2/Fahrland
km 69,0 Gebäude Alexander-Haus Details → Alexander-Haus
km 74,1 Wegpunkt Parkplatz Details → Parkplatz
km 76,4 Gebäude Bruno H. Bürgel Sternwarte Details → Bruno H.  Bürgel Sternwarte
km 76,5 Gebäude Hahneberg Aussicht Details → Hahneberg Aussicht
km 77,2 Gebäude Fort Hahneberg Details → Fort Hahneberg
km 77,5 Wegpunkt Parkplatz Hahneberg Details → Parkplatz Hahneberg
km 77,5 Gebäude Naturschutzstation Hahneberg Details → Naturschutzstation Hahneberg
km 78,4 Gebäude Dorfkirche Staaken Details → Dorfkirche Staaken
Durchquerte Regionen

9 Landschaften prägen diese Tour.

Ferbitzer Bruch

Ferbitzer Bruch

Das Ferbitzer Bruch ist ein weitläufiges Feuchtgebiet im Havelland, das mit seinen Wiesen, Bruchwäldern und Wasserflächen eine beeindruckende Naturlandschaft bildet. Es steht in enger Verbindung zur benachbarten Döberitzer Heide und bietet seltenen Tierarten wie Kranichen und Bibern wertvollen Lebensraum. Wanderer …

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Bornimer Feldflur

Bornimer Feldflur

Die Bornimer Feldflur verbindet landwirtschaftliche Tradition mit landschaftlicher Schönheit. Ursprünglich unter Lenné und Hermann Sello geplant, prägen heute Alleen, Hecken und offene Ackerflächen das Bild dieser Kulturlandschaft. Zwischen dem Fahrlander See und dem Katharinenholz bietet sie weite Blicke und lädt …

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Gutspark Groß Glienicke

Gutspark Groß Glienicke

Der heute als Landschaftspark gestaltete Gutspark Groß Glienicke lädt zu entspannten Spaziergängen. Unter Otto von Wollank wandelte sich das ursprünglich den Ribbecks gehörende rund tausend Hektar große Rittergut ab 1890 zu einem „landwirtschaftlichen Mustergut“ mit moderner Betriebsführung, eigener Schule und …

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Gartenstadt Staaken

Gartenstadt Staaken

Die Gartenstadt Staaken ist eine Siedlung von Paul Schmitthenner (1914–1917), die als herausragendes Beispiel der Reformarchitektur modulare Haustypen mit roten Backstein- und Putzfassaden, Torbögen und versetzten Giebeln kombiniert. Jede der knapp 800 Wohneinheiten verfügt über einen eigenen Garten, eingebettet in …

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Holländersiedlung Staaken

Holländersiedlung Staaken

Die autofreie Holländersiedlung in Staaken wurde 1984 direkt an der Berliner Mauer fertiggestellt und kombiniert Reihen- sowie Mehrfamilienhäuser im Stil des Potsdamer Holländischen Viertels und der Gartenstadt Staaken. Das begrünte Parkdeck mit (trockenem) Brunnen und die großzügigen Spiel- und Freiflächen …

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Gatower Feldflur

Gatower Feldflur

Die Gatower Feldflur ist eine bäuerliche Landschaft aus Agrarflächen, durchzogen von Wegen und Gehölzen. Es stellt den Übergang Gatows zum anliegenden Havelland dar.

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Eisenbahnersiedlung Elstal

Eisenbahnersiedlung Elstal

Die Eisenbahnersiedlung in Elstal wurde ab 1919 für die Beschäftigten des Rangierbahnhofs Wustermark gebaut – seinerzeit einer der größten in Deutschland. Sie greift die Reformideen der Gartenstadtbewegung auf und ist heute Teil eines Mosaiks von Siedlungen aus der ersten Hälfte …

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Geschichtspark Falkensee

Geschichtspark Falkensee

Das KZ-Außenlager Falkensee wurde 1943 errichtet, um Zwangsarbeiter für die Rüstungsindustrie auszubeuten. Hunderte Männer aus verschiedenen Ländern Europas litten hier unter Hunger, Gewalt und schwerster Arbeit. Heute erinnert der Geschichtspark mit Überresten des Lagers und Informationstafeln an ihr Schicksal.

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Rangierbahnhof Wustermark

Rangierbahnhof Wustermark

Der Rangierbahnhof Wustermark in Elstal zählte im frühen 20. Jahrhundert zu den größten Deutschlands. Trotz schwerer Kriegsschäden sind seine Dimensionen bis heute ablesbar; markante Bauten wie Wasserturm, Ringlokschuppen und Stellwerke sind erhalten.

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Biotopstruktur Die Strecke im Detail, klassifiziert nach Biotoptypen. Aufklappen +Zuklappen −
26,5 % Feuchtwiesen und Feuchtweiden 19,8 km
16,7 % Kerngebiet, Wohn- und Mischgebiet 12,5 km
12,8 % Laubholzforste (weitgehend naturferne Forste und aus Sukzession hervorgegangene Wälder mit nicht heimischen Holzarten) 9,6 km
10,7 % ruderale Pionier-, Gras- und Staudenfluren 8,0 km
8,9 % Äcker 6,7 km
4,3 % Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsflächen, Gemeinbedarfsflächen 3,2 km
4,2 % flächige Laubgebüsche 3,2 km
3,4 % Parkanlagen und Friedhöfe (incl. Friedhofsbrachen) 2,6 km
2,3 % Moor- und Bruchwälder 1,7 km
1,9 % Verkehrsflächen 1,4 km
1,2 % Laubholzforste mit Nadelholzarten (naturferne Forste) 0,9 km
0,9 % Spielplätze 0,7 km
0,9 % Nadelholzforste mit Laubholzarten (naturferne Forste) 0,6 km
0,8 % trockene Gruben 0,6 km
0,7 % anthropogene Sonderflächen 0,5 km
0,7 % Eichenmischwälder trockenwarmer Standorte 0,5 km
0,5 % Ver- und Entsorgungsanlagen 0,3 km
0,5 % Quellen und Quellfluren 0,3 km
0,4 % Schwimmblatt- und Unterwasserpflanzen-Vegetation in Fließgewässern 0,3 km
0,4 % Seen 0,3 km
0,3 % Moore und Sümpfe 0,2 km
0,2 % nährstoffreiche (eutrophe bis polytrophe) Moore und Sümpfe 0,2 km
0,2 % Nadelholzforste (weitgehend naturferne Forste) 0,2 km
0,2 % Landwirtschaft und Tierhaltung 0,2 km
0,2 % Sonderformen der Bauflächen 0,1 km
0,1 % sonstige Spontanvegetation auf Sekundärstandorten 0,1 km
0,1 % Moorgehölze 0,1 km
Wetter an der Strecke

Die nächsten acht Tage.

Fr
24. Juli
21° / 11°
14 km/h · 0 %
bewölkt
Sa
25. Juli
27° / 12°
13 km/h · 0 %
bewölkt
So
26. Juli
25° / 16°
12 km/h · 75 %
leichte Regenschauer
Mo
27. Juli
20° / 13°
13 km/h · 75 %
leichte Regenschauer
Di
28. Juli
22° / 11°
8 km/h · 0 %
bewölkt
Mi
29. Juli
30° / 16°
9 km/h · 0 %
teils bewölkt
Do
30. Juli
34° / 19°
5 km/h · 0 %
bewölkt
Fr
31. Juli
32° / 20°
17 km/h · 10 %
bewölkt
Für den Bezug der Geodaten der NSG und Gewässer, Biotopklassifikationen und weiterer Daten siehe Literatur/Quellen

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