Radtour Berliner Havel
Die Rundtour beginnt am Bahnhof Berlin-Spandau, wo wir uns gleich zur Havel begeben und ihr in südlicher Richtung folgen. Der Weg ist gut ausgebaut und führt uns durch eine teils urbane, teils von Hafenkränen geprägte Stadtlandschaft im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt. Südlich der Heerstraße gelangen wir nach Pichelsdorf und zur Scharfen Lanke, wo Bootsstege, vertäute Yachten und kleine Segler das Bild bestimmen.
Wir radeln weiter am Ufer entlang und müssen in Gatow für etwa 1,5 Kilometer auf den Radweg am Kladower Damm ausweichen. Rechts von uns liegt der Windmühlenberg. Die Windmühle Gatow und Hannes Café laden zu einer Pause ein.
Dann geht es wieder zurück zur Havel. Abseits des Straßenverkehrs bewegen wir uns nun vorwiegend unter schattigen Bäumen.
Es locken viele Badestellen, und auch Pausen bieten sich an: Im Gutshaus Neukladow sitzen wir auf der Wiese vor dem alten Gutshaus und schauen auf die Havel und den Wannsee. Der Landhausgarten Dr. Max Fraenkel ist großartig am Wasser gelegen und bietet viele leckere Kuchen und Getränke.
Ein paar Kilometer weiter folgt dann das architektonische Highlight: die Heilandskirche Sacrow im Schlosspark Sacrow.
Von hier aus radeln wir eine große Schleife um den Jungfernsee, der vom Sacrow-Paretzer Kanal durchflossen wird. Es fährt sich wunderbar durch den Königswald bis nach Krampnitz, mit einigen kleinen Anstiegen.
Von Krampnitz nach Nedlitz, wo wir den Kanal überqueren, bewegen wir uns meist auf Radwegen. Hinter der Brücke geht es dann links auf einen Fuß- und Radweg. Wir sind nun im Potsdamer Stadtteil Nauener Vorstadt und radeln beschaulich am Wasser bis zum Ausflugslokal Meierei Potsdam. Von hier führt der Weg durch den Neuen Garten, am Schloss Cecilienhof und der Orangerie im Neuen Garten vorbei bis zum Portiershaus, wo wir die Parkanlage verlassen.
Nach einem kurzen Stück auf Radwegen durch das quirlige Potsdam überqueren wir auf der Humboldtbrücke die Havel und biegen direkt links in den Schlosspark Babelsberg ab. Auch hier sind wir vorwiegend am Wasser unterwegs. Wir passieren das Strandbad Park Babelsberg, das Kleine Schloss/Damenhaus und das Dampfmaschinenhaus, bevor es über die Parkbrücke nach Glienicke geht. Vor der Glienicker Brücke biegen wir rechts ab. Es folgt ein traumhafter Weg durch den Glienicker Park, immer am Wasser entlang. Am Krughorn bekommen wir einen Blick auf die Heilandskirche auf der anderen Seite. Das Wirtshaus Moorlake ist ein beliebtes Ausflugslokal, und schließlich erreichen wir die Fährstelle zur Pfaueninsel.
Auf der Königstraße radeln wir durch Wannsee und biegen am S-Bahnhof Wannsee links in den Kronprinzessinnenweg und später links in die Havelchaussee ein. Für zehn Kilometer geht es durch den Wald, die Havel in Sichtweite, zurück nach Spandau. Der Anstieg am Grunewaldturm auf den 79 Meter hohen Karlsberg sorgt noch einmal für eine letzte längere Anstrengung. Danach rollen wir die erklommenen Höhenmeter gemütlich wieder hinunter.
Über die Ruhlebener Straße erreichen wir nach 1,5 Kilometern wieder den S-Bahnhof Spandau.