Gewässer · Havelland
128 Hektar Wasser — 1 Badestelle, 4 Touren am Ufer.
Wasserfläche
128ha
nach Geodaten (GIS)
Uferlinie
9km
Umfang der Fläche
Typ
See
Badestellen
1
Der Schlänitzsee liegt nordwestlich von Potsdam zwischen Uetz, Marquardt, Leest und Grube.
Der See entstand in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne. Seit der Fertigstellung des Sacrow-Paretzer Kanals im Jahr 1876 wird er von einer der wichtigsten Wasserstraßen zwischen Potsdam und Brandenburg an der Havel durchquert. Der Kanal verkürzte den Schifffahrtsweg erheblich und veränderte den Wasserhaushalt der gesamten Wublitzniederung dauerhaft.
Trotz der Bundeswasserstraße besitzt der Schlänitzsee zahlreiche naturnahe Uferbereiche. Besonders die flachen Buchten werden von ausgedehnten Röhrichten, Erlenbruchwäldern und Feuchtwiesen geprägt. Große Teile des Gewässers liegen im Europäischen Vogelschutzgebiet „Mittlere Havelniederung“ und gehören zu einer der ökologisch wertvollsten Niederungslandschaften im Potsdamer Raum.
Baden
1 Badestelle am Ufer.

Touren
Die Umgebung des Schlänitzsees ist durch seine Zu- und Abflüsse sowie den von Ost nach West verlaufenden Sacrow-Paretzer Kanal in mehrere voneinander getrennte Landschaftsräume gegliedert. Eine vollständige, ufernahe Umrundung des Sees ist deshalb nicht möglich.
Wassernahe Wege finden sich vor allem im Schlosspark Marquardt am Südwestufer sowie am Großen Eichholzberg nördlich von Leest. Beide Bereiche bieten schöne Ausblicke auf den See, lassen sich jedoch nur über unterschiedliche Wanderungen oder Radtouren erschließen. Dazwischen prägen Röhrichte, Feuchtwiesen und Wasserläufe die Niederungslandschaft, sodass viele Uferabschnitte nicht zugänglich sind.
Gastronomie
1 gastronomische Einrichtung am Ufer oder in der Nähe.
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