Gewässer · Havelland
197 Hektar Wasser — 4 Badestellen, 3 Touren am Ufer.
Wasserfläche
197ha
nach Geodaten (GIS)
Uferlinie
13km
Umfang der Fläche
Typ
See
Badestellen
4
davon 2 EU-Badestellen
Orte am Ufer
2
Werder (Havel), Stadt · Werder
Der Glindower See liegt südlich der Inselstadt Werder (Havel) zwischen Werder, Glindow und Petzow. Das langgestreckte Gewässer entstand in einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne und verläuft nahezu parallel zur Havel.
Der See ist über den Strenggraben mit der Potsdamer Havel verbunden und gehört damit zur Potsdamer Havel-Wasserstraße. Die Wasserstände werden durch die Havel beeinflusst; zugleich wird der See von Sportbooten und der Freizeitschifffahrt genutzt. Aufgrund seines hohen Nährstoffgehalts gilt er als eutrophes Gewässer. Im Sommer können verstärkt Algenentwicklungen auftreten.
Das Westufer wird von den Glindower Alpen geprägt. Sie entstanden nicht natürlich, sondern durch den jahrhundertelangen Tonabbau für die Glindower Ziegeleien. Die tiefen Abgrabungen formten eine steile, bewaldete Hügellandschaft mit Schluchten und Aussichtspunkten. Am Ostufer dominieren dagegen flache Röhrichte, Feuchtbereiche und Wiesen.
Am Nordufer schließt die historische Inselstadt Werder (Havel) an, die für ihren Obstbau und das Baumblütenfest bekannt ist. Im Westen liegt Glindow mit seinem Ziegeleimuseum, das an die lange Tradition der Ziegelherstellung erinnert. Das Südufer wird vom Schloss- und Landschaftspark Petzow geprägt, dessen Gestaltung auf Peter Joseph Lenné zurückgeht und der bis an den See reicht.
Baden
Am Glindower See befinden sich mehrere öffentliche Badestellen, darunter die beiden offiziell ausgewiesenen EU-Badestellen in Glindow und Petzow. Hinzu kommen weitere kleinere Naturbadestellen und Uferzugänge, die vor allem von Einheimischen genutzt werden.
k.A.
k.A.

Badestelle mit Zugang und Blick auf den breiten Schwielowsee
Touren
Der Glindower See lässt sich vollständig umrunden. Die Runde verbindet Werder, Glindow und Petzow und führt durch sehr unterschiedliche Landschaften. Während am Ostufer längere Abschnitte unmittelbar am Wasser entlang verlaufen, wechseln sich am Westufer Uferwege mit den Höhenwegen der Glindower Alpen ab.
Besonders abwechslungsreich ist der westliche Teil der Runde. Dort führen schmale Waldwege durch die ehemalige Ziegeleilandschaft mit steilen Hängen, kleinen Schluchten und mehreren Aussichtspunkten über den See. Im Süden schließt der historische Schlosspark Petzow an, bevor der Weg wieder unmittelbar ans Wasser zurückkehrt.
Gastronomie
6 gastronomische Einrichtungen am Ufer oder in der Nähe.
Cafe 3 Kaehne im ehemaligen Schulhaus
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