Havelland Touren

Wanderung im Havelland · Rundtour

Rieselfelder und Gatower Feldflur

Erlebe eine abwechslungsreiche Tour durch die Gatower Rieselfelder und Feldflur – von geometrisch angelegten Wasserbecken über weite Kornfelder bis zu schattigen Waldwegen mit Fuchs- und Lerchenbeobachtung.

7,0 km 2:30 h Start & Ziel: Parkplatz
Rieselfelder und Gatower Feldflur 7,0 km 2:30 h ab Parkplatz 23 % Wald GPX
Landschaftsprofil

Was dich unterwegs erwartet — erhoben aus den Biotop- und Geodaten der Strecke.

Biotope

Wälder23 %
Fluren64 %
Felder13 %
Orte0 %

Details in der Biotopstruktur.

Tourbericht · 7,0 km Rundtour

Die Wanderung beginnt am Parkplatz Potsdamer Chaussee/Ecke Engelsberger Landstraße. Direkt gegenüber liegt der Einstieg, von dem aus uns der erste Pfad mitten in die weiten Rieselfelder führt. Überall lässt sich die einstige Nutzung als Sicker­flächen zur Reinigung des Wassers erkennen: Ein geometrisches Netz aus meist rechtwinklig verlaufenden Wegen gliedert die Ebene, in deren Bereichen sich flache Becken erstrecken. Die offene Landschaft wird nur an den Hauptwegen von einzelnen Baumgruppen gesäumt, und an manchen Becken nehmen Sträucher und Gehölze ihren Platz ein. An der ersten Gabelung halten wir uns halb rechts und spazieren geradeaus, bis wir auf einen breiteren Querverlauf stoßen. Dort biegen wir nach links ab, folgen dem Weg bis zu einem kleinen Wäldchen und umrunden dieses auf der rechten Seite. Ab hier wechselt das Bild: Bauminseln und Hecken strukturieren zunehmend das Terrain, die Becken treten mal deutlich hervor, mal verschwinden sie hinter hochgewachsenem Gras. Bald erreichen wir das Gebiet der Gatower-Feldflur. Sobald das erste weite Kornfeld auftaucht, ist klar: Wir stehen auf freiem Ackerland. Am Horizont ragt links der Grunewaldturm hervor, und irgendwo dahinter fließt die Havel und verläuft die Grenze zu Spandau. Rechts begleitet uns ein tiefer Graben – einst vermutlich Teil der Wasserregulierung. Das Feld breitet sich weit aus bis zum fernen Waldgebiet. Ein Fuchs huscht vorüber, verharrt kurz, mustert uns mit wachem Blick und entschwindet dann zwischen den Ähren.

Mohnblumen, junges Getreide und blühender Weißdorn prägen die Szenerie. Am Baumstreifen halten wir uns rechts, folgen dem Weg ein Stück und kehren dann auf einem Parallelweg zurück, um die Landstraße zu queren. Auf dem Asphaltstück spazieren wir kurz rechts entlang, bis ein schmaler Pfad links in den straßenbegleitenden Gehölzstreifen abzweigt. Auf einem Schotterweg geht es zwischen Acker und Wald weiter. Schon befinden wir uns in Brandenburg – das Gatower-Areal liegt hinter uns, doch das Landschaftsbild ähnelt dem zuvor: versunkene Becken der Rieselfelder, und die Ackerflächen von Engelsfelde.

Ein idyllischer Trampelpfad führt erneut zwischen Äckern hindurch. Das fast verblühte Rapsfeld setzt Farbakzente, untermalt vom fröhlichen Gesang der Feldlerche.

Für den letzten Abschnitt folgen wir einem nur von Gräsern freigehaltenen Weg zurück zur Landesstraße. Lange Hosen sind hier empfehlenswert, da der Tau der Wiesen ordentlich an Feuchtigkeit liefert. Am Waldrand entdecken wir nach ein wenig Suchen einen Pfad, der parallel zur Straße verläuft. Hier unter dem Blätterdach ist das Gehen leichter als zuvor – ab und zu gilt es, über umgestürzte Äste zu steigen, doch man bleibt trocken. Schließlich geht der Pfad in einen Waldweg über, der uns kurz danach zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz führt. Tipp: Stehen im Hochsommer die Gräser besonders dicht, empfiehlt es sich, dem Weg bis zur Engelsfelder Straße zu folgen und von dort aus zum Parkplatz zurückzukehren.

Alle Wegmarken
km 0,1 Wegpunkt Parkplatz Details → Parkplatz
Durchquerte Regionen

2 Landschaften prägen diese Tour.

Gatower Feldflur

Gatower Feldflur

Die Gatower Feldflur ist eine bäuerliche Landschaft aus Agrarflächen, durchzogen von Wegen und Gehölzen. Es stellt den Übergang Gatows zum anliegenden Havelland dar.

Weitere Infos
Biotopstruktur Die Strecke im Detail, klassifiziert nach Biotoptypen. Aufklappen +Zuklappen −
35,5 % Feuchtwiesen und Feuchtweiden 2,0 km
28,8 % ruderale Pionier-, Gras- und Staudenfluren 1,6 km
21,3 % Laubholzforste (weitgehend naturferne Forste und aus Sukzession hervorgegangene Wälder mit nicht heimischen Holzarten) 1,2 km
13,0 % Äcker 0,7 km
1,2 % Nadelholzforste mit Laubholzarten (naturferne Forste) 0,1 km
0,4 % flächige Laubgebüsche 0,0 km
Wetter an der Strecke

Die nächsten acht Tage.

Fr
10. Juli
26° / 14°
14 km/h · 0 %
bewölkt
Sa
11. Juli
26° / 15°
16 km/h · 0 %
bewölkt
So
12. Juli
30° / 15°
13 km/h · 5 %
teils bewölkt
Mo
13. Juli
28° / 17°
12 km/h · 0 %
teils bewölkt
Di
14. Juli
28° / 15°
10 km/h · 5 %
bewölkt
Mi
15. Juli
30° / 17°
13 km/h · 5 %
teils bewölkt
Do
16. Juli
31° / 17°
13 km/h · 5 %
bewölkt
Fr
17. Juli
33° / 20°
13 km/h · 10 %
bewölkt
Für den Bezug der Geodaten der NSG und Gewässer, Biotopklassifikationen und weiterer Daten siehe Literatur/Quellen

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